Die im Südosten der Provinz Shanxi gelegene Stadt Jincheng grenzt im Osten an das Taihang-Gebirge, im Süden an Zentralchina, im Westen an den Gelben Fluss und im Norden an das Yanshan-Gebirge und deckt eine Gesamtfläche von 9.490 qkm. Die Ackerfläche beträgt 188.920 Hektar, die Einwohnerzahl 219.710.000 (Volkszählung im Jahr 2004) und die Zahl der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung 466.500. Es gibt 22 ethnische Minderheiten, von denen die Hui die größte Bevölkerungsgruppe darstellen.
Jincheng ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Shanxi und sogar in Zentralchina mit günstigen Verkehrsverbindungen. Die Taijiao-Bahnstrecke (von Taiyuan der Provinz Shanxi nach Jiaozuo der Provinz Henan) und die Houyue-Bahnstrecke (von Houma der Provinz Shanxi nach Yushan der Provinz Henan) verlaufen beide durch Jincheng. Die Jinjiao-Autobahn (von Jincheng nach Jiaozuo), die Changjin-Autobahn (von Changzhi nach Jincheng), die Provinzstraße Nr. 207 und andere Straßen kreuzen sich und bilden ein bequemes Verkehrsnetz.
Mit einer langen Geschichte und einem reichen kulturellen Erbe istJincheng die Wiege der chinesischen Zivilisation. Die frühesten Bewohner lassen sich bis in die späte Altsteinzeit vor 20.000 Jahren zurückverfolgen.
Jincheng ist reich an Bodenschätzen wie Kohle, Erdgas, Ferromangan, Tonerde, Kupfer, Zink, Gold, Silber, Marmor und Kristallen und verfügt über große Kohle- und Eisenerzvorkommen. Die Kohlevorkommen erstrecken sich über eine Fläche von 5.350 qkm, was 56,4 % der Gesamtfläche der Stadt ausmacht, und umfassen 80,8 Mrd. Tonnen Kohlevorräte und 27,1 Tonnen festgestellte Reserven. In Jincheng wird hauptsächlich Anthrazitkohle gefördert, die mehr als 25 % der gesamten Kohle des Landes und mehr als 50 % der gesamten Kohle in Shanxi ausmacht und sich durch gute Qualität, geringen Schwefelgehalt und hohen Heizwert auszeichnet.
In Jincheng herrscht ein mildes Klima und reichlich Niederschläge, die für das Wachstum aller Arten von Pflanzen und Tieren geeignet sind, weshalb es auch als "biologische Schatzkammer von Shanxi" bezeichnet wird. In der Nähe des Kreises Yangcheng und des Kreises Qinshui gibt es zwei nationale Naturschutzgebiete, die als natürliche Lebensräume für essbare Pilze und Champignons dienen.Hier findet man ferner ein nationales Anbaugebiet für Weißdorn, und es gibt eine Basis auf Provinzebene für Gesundheitsnahrung wie z. B. gelbe Birnen, Weißdorn und Heilkräuter als Rohstoffen.
Die Stadt ist reich an Wasserressourcen, mit insgesamt 2,15 Mrd. Kubikmetern Wasserressourcen und 872 Kubikmetern Wasserressourcen pro Kopf, was weit über dem Durchschnittswert der gesamten Provinz und der Nachbarprovinzen liegt.